„Schule*Hilfe*Medien“ – Ein Leuchtturmprojekt am CaJaBu
veröffentlicht am
„Schule*Hilfe*Medien“ – Ein Leuchtturmprojekt am CaJaBu
Das Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium ist Teil eines innovativen Bildungsprojekts, das Medienkompetenz, Erste Hilfe und gesellschaftliche Verantwortung auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Gemeinsam mit der Universität zu Lübeck und unterstützt von unserem Förderverein sowie drei Lübecker Stiftungen bringen wir mit „Schule*Hilfe*Medien“ ein zukunftsweisendes Konzept an unsere Schule – mit dem Ziel, junge Menschen fit für den Alltag, den Notfall und das digitale Zeitalter zu machen.
Im Zentrum des Projekts steht ein sogenannter „Peer-to-Peer“-Ansatz: Schülerinnen und Schüler unserer Schulsanitäts-AG entwickeln – begleitet durch Fachleute der Universität und Frau Dr. Sondersorg – eigene digitale Lernformate. Dazu gehören z. B. interaktive AR-/VR-Anwendungen, Reanimations-Tutorials oder 360°-Videos, etwa zum richtigen Absetzen eines Notrufs. Diese Materialien richten sich an Gleichaltrige und werden auch von den Jugendlichen selbst vermittelt. So entsteht eine besondere Form des Lernens – praxisnah, kollaborativ und auf Augenhöhe.
„Schule*Hilfe*Medien“ stärkt nicht nur Medienbildung und Handlungskompetenz in Notfallsituationen, sondern fördert auch die Resilienz junger Menschen in gesellschaftlich herausfordernden Zeiten. Die moderne Technik wird dabei gezielt eingesetzt, um zentrale Themen wie Katastrophenschutz, Zivilcourage und Erste Hilfe altersgerecht zu vermitteln.
Federführend geleitet wird das Projekt von PD Dr. med. Klaas F. Franzen von der Universität zu Lübeck. Möglich gemacht wird es durch die Unterstützung der Michael-Haukohl-Stiftung, der Wessel-Stiftungen, der Friedrich Bluhme und Else Jebsen Stiftung sowie durch die engagierte Zusammenarbeit unseres Fördervereins, der Universität zu Lübeck und natürlich unserer Schülerinnen und Schüler.
Wir freuen uns sehr, Teil dieses besonderen Projekts zu sein – und damit aktiv daran mitzuwirken, wie Schule heute und in Zukunft gesellschaftliche Verantwortung übernehmen kann.
Text: SO